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Archive for the ‘Migration’ Category

Spätestens seit dem letzten Jahr wird die Dimension einer neuen Völkerwanderung nach Europa deutlich. Die Maßnahmen der osteuropäischen Staaten Österreichs haben uns zwar eine Verschnaufpause gebracht. Die große Migrationswelle steht uns freilich erst noch bevor. Philip Plickert schreibt in der FAZ:

Rasantes Bevölkerungswachstum in Afrika sowie im Nahen Osten und hohe Jugendarbeitslosigkeit bilden ein explosives Gemisch. Eine aktuelle Studie zeigt: Hunderte Millionen wollen auswandern.

Kurzfristig: Sicherung der Außengrenzen als einzige Möglichkeit

Damit Europa nicht überrannt wird, muß es seine Außengrenzen sichern und Pull- Faktoren (insbesondere aus der deutschen Politik) abschalten. Die Fluchtursachen zu beheben, übersteigt wohl die Fähigkeiten sämtlicher westlicher Industrieländer. Bei einem Teil dieser Länder mag man sowieso den Willen dazu bestreiten. An der Destabilisierung („Neuordnung“) des Nahen Osten waren westliche Mächte in einem hohem Ausmaß beteiligt. Dennoch gibt es Wege, die Fluchtbewegung so zu kanalisieren, daß sowohl Europa von der Flucht entlastet wird als auch eine Möglichkeit für Flüchtlinge geschaffen wird, rechtsstaatliche Verhältnisse in ihrer Region vorzufinden. Wie geht das? Europa muss zum einen jegliche illegale Migration unterbinden. Alle Flüchtlinge die per Schlepper oder sonst wie illegal nach Europa kommen, werden zurückgebracht. Niemand wird mehr ein Vermögen an Schlepper ausgeben, wenn er dies in jedem Fall verlieren wird und trotzdem keine Chance hat, nach Europa zu kommen. Aber wohin mit den Flüchtlingen? Eine Abschiebung zurück in Kriegssituationen oder andere Wege in den sicheren Tod wäre inhuman. Aber wohin dann?

Ein erster Anlaufpunkt wären die UNHCR Flüchtlingslager. Diese Organisation hat die Kompetenz, Flüchtlingslager für große Menschenzahlen zu führen. Leider ist sie dramatisch unterfinanziert (vgl. ORF.at, „Systematisch unterfinanziert“). Hier ist die Unterbringung von Flüchtlingen deutlich günstiger, als alle Umsiedlungsprogramme nach Europa nebst Integrationsindustrie. Flüchtlingslager sind aber nur ein kurzfristige Lösung. Die langfristige Lösung liegt in Flüchtlingsstädten in Fluchtregionen.

Die Idee von Flüchtlingstädten ist nicht neu. „Erdoğan will Flüchtlingsstadt errichten“ ist etwa ein Artikel der Zeit überschrieben. Meine Vorstellung wäre allerdings, daß die Flüchlingsstädte auf gepachtetem Boden z.B. im Jordanien, Libanon oder der Türkei von Organisationen wie der Uno oder auch der EU betrieben werden und auch den Status einer Sonderwirtschaftszone bekommen. Aufgebaut und verwaltet werden die Städte mit westlichem Kapital und Know How und unter Beteiligung privater Unternehmen. Als Arbeitskräfte werden Menschen aus den Flüchtlingslagern rekrutiert. Sie erhalten eine marktnahe Entlohnung und gehören zu den ersten, die mit ihren Familien die Flüchtlingstädte besiedeln dürften. Beim Bau der Flüchtlingsstädte erhalten die Flüchtlinge die Kenntnisse, die Ihnen bei der späteren Rückkehr in Ihre Heimat ein ertragreiches Einkommen sichern werden: Sie wissen, wie man ein Haus, eine Stadt oder gar ein Land wieder aufbaut.

Vermittlung von Kenntnissen für den Wiederaufbau der Heimat

Die Flüchtlingsstädte bieten ihren Einwohnern eine rechtsstaatliche Umgebung und die Möglichkeit wertvolle Kenntnisse zu erwerben und einen Kapitalstock aufzubauen, mit dem sie später wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Flüchtlingsstädte bilden eine eigene Ökonomie, mit bevorzugten Handelsbeziehungen und niedrigen Steuern und Zöllen.

Damit ein Anreiz besteht, die Flüchtlingsstädte auch später wieder zu verlassen, sollte es entsprechende Anreize geben. In der Flüchtlingstadt haben alle gleichwertige Wohnungen. Wer seine neuen Kenntnisse und seine Ersparnisse in Luxusgüter umsetzen will, hat später einen Anreiz, dies anderswo zu tun und Raum für neue Flüchtlinge freizugeben.

Für westliche Länder Bestände neben der Organisation die Notwendigkeit, auch zur Finanzierung der Flüchtlingsstädte beizutragen. Dies sollte dennoch erheblich weniger Kosten, als die Umsiedlung+Migrantionsindustrie+kaum abzuschätzende soziale Kosten.

Möglichkeiten einer begrenzten legalen Migration

Die Flüchtlingstädte könnten sogar die Möglichkeit einer begrenzten legalen Migration geben: Wer mehrere Jahre in so einer Stadt gelebt hat, Kenntnisse erworben hat, gearbeitet hat, ist kein Unbekannter mehr (anders als bei den derzeitigen Flüchtlingsströmen). Da private Arbeitgeber in den Flüchtlingsstädten mitwirken, spricht nichts dagegen, daß die Arbeitgeber guten Kräften vor Ort auch Sprachkurse und Kurse die vor einer Migration Kenntnisse zu den Aufnahmeländern vermitteln, anbieten können. Die Auswahl durch Arbeitgeber sorgt dafür, daß niemand ohne einen Arbeitsvertrag nach Europa kommt. Und Arbeitgeber müßten selber die Kosten für jeden einzelnen Mitarbeiter kalkulieren. Bisher betreiben sie ja nur Lobbyarbeit für viel Migration, wälzen die Integrationskosten auf die Allgemeinheit ab und suchen sich daraus nur die für sie brauchbaren Kräfte heraus. Und für Migranten gäbe es nur einen Weg nach Europa: über den Erwerb von Kenntnissen und Kapital in Flüchtlingsstädten. Und wer nicht nach Europa kommen darf, der hat immerhin wertvolle Kenntnisse für den Wiederaufbau der Heimat erhalten.

Illegale Einwanderung auf Null bringen!

Europa müßte für diese Lösung alle anderen Migrationswege schließen, diese Leute in die Flüchtlingsstädte oder Lager zurückführen und die illegale Einwanderung damit auf Null senken. Es gibt dann nur den Weg über die Flüchtlingstädte. Wieviele Migranten dann auf legalem Wege kommen, könnten die einzelnen Länder selber mit nationalen Obergrenzen beschließen (anstatt sich Quoten von der EU bzw. Frau Merkel diktieren zu lassen).

Fassen wir die Vorteile dieser Lösung zusammen:

  1. Illegale Migration wird auf Null gebracht
  2. Europa hat Gebiete zum Auffangen von Flüchtlingströmen in der Nähe von deren Heimat. Die Massenzuwanderung mit allen Nachteilen wird abgewendet.
  3. Flüchtlinge haben einen sicheren Fluchtort mit rechtsstaatlichen Grundsätzen und der Möglichkeit un dem Anreiz, Wissen zu erwerben.
  4. Es wird eine Möglichkeit legaler Migration geschaffen, bei der die Migranten kein Sicherheitsrisiko sind und im Aufnahmeland gefragte Qualifikationen bieten können.
  5. Eine positive Entwicklung der Flüchtlingstädte könnte auf die ganze Region ausstrahlen und so Anreize zu Reformen bieten.

Eine Win-Win- Situation für alle Beteiligten. Es lohnt sich, diesen Gedanken weiterzuentwickeln!

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Julia Klöckner, stellvertretende CDU- Vorsitzende,  hat in der gebührenfinanzierten Talkrunde „Was macht die Angst mit unserem Europa?“ bei Frank Plasberg alles richtig gemacht und die politisch korrekte Sprachregelung fehlerfrei wiedergegeben. So langt es auch zu einer positiven Erwähnung bei Spiegel online:

Die wichtigste lieferte die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner gleich zu Beginn, indem sie vehement davor warnte, die Ereignisse von Paris für die Flüchtlingsdebatte zu instrumentalisieren, was ja mittlerweile leider bereits passiert ist. Schließlich, so Klöckner, flüchteten die Menschen vor genau jenem Terror, wie er jetzt in Paris zu erleben sei. Zustimmung in der Runde.

Spiegel Online, „Hart aber fair“ zum Terror von Paris: Reden, obwohl man sprachlos ist

In das gleiche Horn stoßen insbesondere Politiker, ansonsten keine Bedenken hatten, Ereignisse wie das Attentat auf die Kölner OB- Kandidatin Henriette Reker sehr schnell mit Äußerungen wie „PEGIDA hat das Messer geführt“ zu instrumentalisieren. Gleichlautend hören wir daher vom  Justizminister Heiko Maas: „Niemand sollte Anschläge missbrauchen, um jetzt bei uns Stimmung zu machen gegen Flüchtlinge oder friedliche Muslime“ oder  vom SPD- Scharfmacher Ralf Stegner „Versuche aus schrecklichen Gewalttaten parteipolitische windfall profits für CSU zu erlangen – ziemlich instinktlos.“ Nicht unter Instrumentalisierungsverdacht fallen in den Qualitätsmedien dagegen Politiker, die die Pariser Anschläge zur Forderung nach einer  Intensivierung der Willkommenskultur nutzen. Von den Kommentatoren ist meines Wissens auch noch keiner auf die Idee gekommen, daß die permanent wiederholte Forderung, bestimmte Themen wegen den Attentaten aus der Debatte auszuschließen, ebenso eine Instrumentalisierung ist.

Nun sind Politiker, die bei schrecklichen Ereignissen vor die Kameras drängen, um unausgegorene Forderungen abgeben, bevor überhaupt eine Faktenbasis besteht, wirklich eine Plage.

pegida- Bild Glaubenskriege

Das Problem aus Sicht deutscher Politiker: Demonstrationen gegen Glaubenskriege

Bei den Pariser Attentaten gibt es indes eine Faktenlage: Die Attentäter sind mit „Allah Akbar“- Rufen aufgefallen, die natürlich nichts mit dem Islam zu tun haben. Mindestens zwei Personen, die von der französischen Polizei verdächtigt werden, in Verbindung mit den Terroranschlägen von Paris zu stehen, kamen als Flüchtlinge über Griechenland nach Frankreich. Einer der erkannten Attentäter wird in den Qualitätsmedien oft als Franzose bezeichnet, was sicher an seinem urfranzösischen Namen Ismail Omar Mostefai liegt. Wir sollten bei der nächsten Debatte über die erleichterte Vergabe (Verschleuderung?!) der Staatsangehörigkeit nochmals auf diesen Franzosen zurückkommen.

Politik verantwortlich für die Bedrohungslage

Unabhängig von den kürzlichen Attentaten kommt man an der Einstufung der aktuellen Flüchtlingspolitik als Sicherheitsrisiko nicht vorbei. Viele Flüchtlinge stammen aus Ländern wie Afghanistan,  dem Irak, Lybien oder  Syrien. Die staatliche Ordnung dieser Länder wurde unter Mitwirkung unserer engen Verbündeten, den USA, zum Teil auch Großbritannien und Frankreich zerstört und im aktuellen Chaos werden diese Länder weiterhin direkt oder indirekt als Kriegsparteien. Auf der Gegenseite stehen diverse Terrorgruppen wie der Islamische Staat, die sich einer asymmetrischen Kriegsführung bedienen und insbesondere versuchen, mit geringem Einsatz größtmöglichen Schaden zu verursachen. In einer solchen asymmetrischen Kriegsführung ist es nur logisch, Terroristen mit den Flüchtlingsströmen nach Europa zu schicken. Im Falle Deutschlands treffen sie auf besonders unfähige Politiker, die es zwar schaffen können, große Flüchtlingsströme z.T. unkontrollolliert und unregistriert ins Land zu lassen, die aber gleichzeitig an der elementarsten staatlichen Aufgabe, der Sicherung der Grenzen, scheitern und dies wie Bundeskanzlerin Angela Merkel öffentlich verkünden. Schlimmer noch: diejenigen Länder, die im Sinne von Dublin und Schengen zumindest um die Sicherung der Außengrenzen bemüht sind, werden als schlechte Europäer diskreditiert. Kritiker im eigenen Land, die friedlich vor „Glaubenskriegen auf deutschem Boden“ warnen, landen eh in der Nazi- Ecke . Bei soviel Unfähigkeit wird Deutschland zur Operationszentrale für islamistische Attentäter in Europa. Und es wird früher oder später auch Attentate in Deutschland geben.

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Flüchtlinge überall: Die Qualitätsmedien der Republik haben ein Thema entdeckt. Nicht nur die Titel der Zeitungen und Internetmedien sind voll davon, auch alle anderen Medien „berichten“. Aber es handelt sich nicht um herkömmliche Berichterstattung zu wichtigen aktuellen Ereignissen. Die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen zeigen herzzerreißende Bilder von Flüchtlingskindern, vorzugsweise Mädchen (obwohl die Mehrheit der Flüchtlinge zwar jung ist aber kein Kind mehr und zudem männlich) und veröffentlichen anschließend Spendenaufrufe.  Wir sehen Bilder von „Bürgern“, die Flüchtlinge mit „Refugees welcome“- Schildern begrüßen, (die per Smartphone in die Heimat übermittelt, den Strom erst recht ansteigen lassen) und niemand fragt, ob da nicht gut organisierte Netzwerker die Fäden ziehen. Wir sehen Flüchtlinge die kurioserweise mit professionell gestalteten Schildern gegen die Politik des Ziellandes (und nicht gegen die Zustände im Heimatland) protestieren, ohne das die Medien nachfragen, wer Ihnen diese gegeben hat.

Daß wir Flüchtlinge benötigen, erklärt uns nicht nur allabendlich Claus Kleber sondern, damit es auch jeder versteht, die Quasseltante im Morgenradio ebenso wie die Akteure ganz nebensächlich in Fernsehserien und sonstigen Unterhaltungsformaten. Besonders schwer haben es derzeit die Autoren der Krimis fürs öffentlich rechtliche Fernsehen: Natürlich müssen alle Minderheiten vorkommen aber keiner davon darf unter die Täter fallen, die natürlich von männlichen, weißen Kapitalisten gestellt werden, die die anderen nur ausbeuten. Die Sportberichterstattung arbeitet sich an verbindenden Veranstaltungen unter Ausblendung auftretender Probleme ab, im Wirtschaftsteil wird über den Fachkräftemangel berichtet, den wir mit den hunderttausenden zuströmenden Ärzten und Chemielaboranten bestens abdecken könnten. Im Politikteil kommen dann Landes- und Kommunalpolitiker zu Wort, die nicht nur bunte Feste feiern können sondern trotz der erfolgten Ärzte- und Chemielaboranten-Bereicherung immer neue Mittel zur Bewältigung genau der Probleme verlangen, deren Existenz sie so hartnäckig verleugnen. In den Chor fallen dann die üblichen Prominenten ein, die ihre Prominenz dem Staatsfunk, pardon,  dem öffentlich-rechtlichen Informationsangebot verdanken. Politiker verkürzen ihre Aussagen auf nahezu infantile Sprüche wie „XYZ ist bunt statt braun“ während sie jede Abweichung von ihrem eintönigen Meinungsspektrum in die „Pack-Ecke“ stellen.

Alles ist bunt und vielfältig, nur die erlaubte Meinung ist farblos und einfältig

In dieser heilen Welt kommen keine Konflikte zwischen Einheimischen und Migranten oder zwischen verschiedenen Migrantengruppen vor, keine Ladenbesitzer, die Wachpersonal vor ihren Geschäften aufstellen müssen und bei Vergewaltigungsopfern wird die Täterbeschreibung spätestens von den Qualitätsmedien um alles gekürzt, was zur Identifizierung führen könnte.

Um es zusammenzufassen: Es gibt in den „Qualitätsmedien“ keine Berichterstattung mehr, auch keine öffentliche Diskussion über die Zukunft unseres Landes. Alles hat einen volkspädagogischen Hintergrund und die ständige Wiederholung soll es den Bürgern einhämmern: Es sind keine Fragen zu stellen, es gibt keine Alternativen. Es geht um betreutes Denken!

Angst vor unzensierter Meinungsäußerung

Zum Leidwesen unserer Politiker gibt es immer noch Bürger, die durchaus Alternativen sehen und sich entsprechend äußern. Das stört das Bild der veröffentlichten Einheitsmeinung. So hat es Justizminister Maas, siehe auch Heiko Maas: Justizminister reif für den Rücktritt,  auf Facebook abgesehen. Die Forderung, verstärkt rassistische und fremdenfeindliche ‚Posts‘  zu unterbinden, dürfte grade nicht auf die Kommentare abzielen, die strafrechtlich relevant sind und leicht verfolgt werden können (und werden). Im Zweifel gegen den Angeklagten und ohne Verteidigungsmöglichkeit verstummt, so sieht die ideale, gelenkte „Diskussion“ für den Justizminister aus.

Dieter Stein schreibt dazu in der Das Risiko der freien Rede:

Der wahre Grund, gegen Facebook mobil zu machen, ist wohl, daß etablierte Politiker Angst vor einer Plattform haben, in der Bürger ohne politisch-korrekte Zensoren ihre Meinung sagen können. Ohne Facebook wäre der rasante Aufstieg weder der Piratenpartei noch der AfD denkbar gewesen.

Stein zeigt aber auch auf, daß Zensur zu Einbußen führt:

StudiVZ brach übrigens vor Jahren nicht zuletzt deshalb in der Gunst der Nutzer ein, weil der Besitzer (Holtzbrinck) begann, Nutzer und Beiträge übermäßig zu zensieren.

Ein ähnlicher Trend zeichnet sich schon länger auch bei den volkspädagogischen Qualitätsmedien ab: (vgl. IVW-Blitz-Analyse: Starke Verluste für Spiegel, Bild und Welt, Bravo schafft den Turnaround).

Was können wir tun? Genau die Fragen stellen, die Politiker und Qualitätsmedien nicht beantworten wollen. Und: Abos kündigen und Werbeblocker bei Qualitätsmedien einschalten!

Ein weiterer Beitrag zum Thema:

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