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Archive for März 2013

Am vergangenen Sonntag wurde der Lackierer Daniel S. von sechs türkischstämmigen jungen Männern in Kirchweyhe bei Bremen zu Tode geprügelt. Was inzwischen selbst in beschaulichen Kleinstädten passiert, ist der überregionalen Presse keine Meldung wert. Wären die Nationalitäten der Täter und Opfer anders verteilt, wäre ein Aufschrei durch die Medien gegangen. Auch die lokalen Medien trugen ihren Teil dazu bei, den Hintergrund zu verschleiern. Radio Bremen, die Kreiszeitung und der Weser- Kurier berichten zwar, nennen aber die Nationalität der Täter nicht. Immerhin: einem Bericht der Bild entnimmt man den tatsächlichen Tathergang.

Ein lesenswerter Kommentar findet sich in der Sezession (Auszug, Hervorhebungen durch EdN):

Das ist kein Denkzettel, das ist keine dumme Schlägerei unter jungen Männern, das ist kein gegenseitiges Sich-Hochschaukeln, das ist keine Notwehr ausgegrenzter Migranten gegen brandgefährliche Nazischläger, das ist kein Einzelfall: Die Tat von Kirchweyhe ist das Ergebnis einer langen Kette von politischen Fehlentscheidungen oder von bewußt in Kauf genommenen Begleiterscheinungen eines irreparablen Gesellschafts- und Bevölkerungsumbaus zu Lasten und auf Kosten der Deutschen. […]

Heute geht es um den Schutz der eigenen Kinder vor Übergriffen, um die Frage des richtigen Verhaltens in lebensbedrohlichen Situationen und die ganz grundsätzliche Entscheidung, ob man einem Opfer zur Hilfe eilen sollte oder nicht. Nebenbei bemerkt: Das Wort „Zivilcourage“ ist vor diesem Hintergrund zu einem Stück Dreck verkommen – zivilcouragiert gilt, wer sich mit zehntausend anderen Mutigen und einhundert Rechtsanwälten im Rücken in eine Lichterkette gegen unsichtbare Nazis stellt. […]

Wenn ich jung wäre (und beispielsweise identitär), was würde ich tun? Mindestens Kirchweyhe plus Umgebung zukleistern mit Aufklebern, Plakaten, Briefkasten-Infos und eine Bürgerwehr fordern: Väter, Söhne, Freunde; vielleicht würde ich am Wochenende mit fünfzig Mann vor die Disco in Kirchweyhe ziehen und einen martialischen Wall bilden oder einen Autokorso mit Fahnen und Sprechchören machen – das Ganze nicht ohne Vorbereitung auf etwaige Übergriffe jener Leute, die diese Orte für ihr „Gebiet“ halten.

Mein Appell an alle Leser: Laßt Daniel nicht einfach sterben. Redet darüber. Laßt es nicht zu, das unser Land von verantwortungslosen Politikern immer weiter zum Negativen verändert wird!

Mehr zur Thematik: Deutsche Opfer, fremde Täter.

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‚Deutschland im Kontext der Eurokrise‘ ist das aktuelle Thema auf der Seite deutschlandweit-gefragt.de. Es handelt sich dabei um  ein „Forschungsprojekt der Universität Bremen, das sich den Gegenwartsfragen unserer Gesellschaft stellen und dafür mehr über die Lebensverhältnisse, Erfahrungen, Wertvorstellungen und Meinungen der Bevölkerung erfahren möchte.“

In der aktuellen Umfrage geht es darum, wie viel Solidarität in der Eurokrise nötig ist und wie viel der Befragte dafür aufwendenden möchte (z.B. Inflation, späterer Rentenbeginn). Da die Ergebnisse bisher ihr Echo auch in der Presse gefunden haben, lohnt sich eine Beteiligung in jedem Fall.

Mehr: deutschlandweit-gefragt.de

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