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Posts Tagged ‘Umfairteilen’

Unter dem Titel Umfairteilen verbreiten einige Verbände Forderungen nach einer einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Unterstützt wird das ganze unvermeidlicherweise von der SPD.

Rein emotionell ist man gewillt, solchen Forderungen schnell zuzustimmen. Geht es doch angeblich um fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhaften Nahverkehr.

So einfach ist es aber nicht.  Es wird zwar suggeriert, es träfe nur die ganz Reichen. Tatsächlich wird mit solchen Forderungen der Weg bereitet, um vor allem die Mittelschichten zu treffen. Denn die Besitzer größerer Vermögen haben ganz andere Möglichkeiten, sich durch Verlagerung ins Ausland vor dem Zugriff allzu gieriger Wegelagerer in Sicherheit zu bringen. Das DIW will beispielsweise schon  Vermögen ab 250.000 Euro in Anspruch nehmen. Damit wäre also schon das abbezahlte Einfamilienhaus zur Zielscheibe geworden. Mit steigender Inflation muß zudem nicht damit gerechnet werden, daß Grenzen angepaßt werden. Der Kreis der betroffenen weitet sich also automatisch  immer weiter aus.

Auf der anderen Seite ist es mehr als fraglich, daß die so eingeforderten Summen bei den Armen Deutschlands ankommen oder für fehlende Kita-Plätze,  Bibliotheken, oder den  Nahverkehr in Deutschland eingesetzt werden.

Zu den größten Bedrohungen  für zukünftige Haushalte ist von den Initiatoren wenig zu hören: den übernommenen Haftungsrisiken für die Euro- Rettung und weiteren Milliarden- Lasten die Politiker offenbar schultern wollen, um „gleiche Lebensverhältnisse“ in Europa zu schaffen (vgl.  Bedrohung für Arbeitnehmer, Anleger und Rentner: SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel) .

Wenn SPD- Chef Gabriel nun gleichzeitig auf den Reichensteuer- Zug aufspringt und weitere Souveränitätsverzichte zugunsten des Umverteilungsmoloches EU fordert, dann ist eigentlich offensichtlich, das von den Vermögensabgaben zumindest für Deutschland nichts übrig bleibt.

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