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Die EU ist nicht nur mit Krisengipfeln und Rettungspaketen zulasten der Steuerzahler beschäftigt. Es bleibt auch die Zeit, die Autofahrer zu melken.

Die Prüfintervalle für Fahrzeuge sollen deutlich verkürzt werden. Neue Fahrzeuge sollen nach vier Jahren, dann nach zwei, und schließlich jährlich überprüft werden. Die Kommission gibt vor dass durch ihre Pläne jährlich 1200 Menschenleben gerettet werden können.

Tatsächlich dürfte sie eher der Lobbyarbeit von Prüforganisationen sowie der Autoindustrie erlegen sein.  Ältere Autos sollen mit höheren Kosten belastetet werden.

Unfälle werden mit den EU Maßnahmen wohl nicht verhindert:  „Unfälle aufgrund technischer Mängel treten sowohl bei neuen als auch bei älteren Fahrzeugen statistisch nicht signifikant auf. Sie machen nur rund 0,5 Prozent der schweren Unfälle aller Fahrzeugbaujahre aus. “ heißt es beim ADAC.

Nimmt man wiederum an, daß selbst von diesen Unfällen nur ein Bruchteil durch zusätzliche Untersuchungen hätte verhindert werden können (weil es sich z.B. um plötzlich auftretende Defekte handelte), dann zieht die EU den Bürgern für nichts und wieder nichts Geld aus der Tasche. Schlimmer noch: mit der Untersuchung ist die notwendige Wartung ja noch nicht erledigt. Mancher Autofahrer könnte sich die Inspektion nach Herstellervorgaben ja sparen wenn die Prüforganisation schon für teures Geld drüber geguckt hat. Am Ende ergeben sich durch den Wartungsstau echte Probleme.

Vergessen wir diese neue EU- Schnapsidee.  Sie zeigt nur auf: die EU- Funktionäre wollen überall hinein regieren. Von der Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips ist nicht mehr die Rede.

Eine jährliche Untersuchung zu den Bedrohungen der Steuerzahler durch unverbesserliche EU- Funktionäre wäre dagegen eine Überlegung wert. Die Kosten dafür sollte man den EU- Bonzen direkt vom Gehalt abziehen. Immerhin würde ihnen eine solche Maßnahme so manche Blamage ersparen und somit ihren Arbeitsplatz sichern.

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