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Posts Tagged ‘Helene Fischer’

In den Redaktionen  scheint angesichts der verlorenen Deutungshoheit Angst und Verunsicherung zu herrschen.  Der Alptraum der Qulitätsmedien, der inzwischen über 17.500 demonstrierende Bürger in Dresden beinhaltet, führt zu lächerlichen Manipulationsversuchen.

Jüngstes Beispiel: Der Artikel der Welt zur Helene-Fischer-Show („Beim großen Finale ist Udo Jürgens den Tränen nahe„). Ohne erkennbaren Zusammenhang wird da eine Verneigung von Helene Fischer vor Udo Jürgens zum Akt des Widerstandes gegen PEGIDA umgedeutet:

Es ist ein großer Moment. Da verneigt sich die in Sibirien geborene Helene Fischer von dem gebürtigen Österreicher Jürgens, und doch ist es ein urdeutscher Moment.

Menschen, die Angst vor Fremdenhass haben, fühlen sich bisweilen zu Recht fremd im Deutschland dieser Tage. Aber in diesem Moment wird klar: In Deutschland ist jeder willkommen, von Krasnojarsk bis Klagenfurt und noch viel, viel weiter. Fischer und Jürgens zusammen zeigen, dass Deutschland hunderttausendfach größer ist als 15.000 Menschen, die gar nicht wissen, wie dumm und ahnungslos sie sind.

Manipulierte Berichterstattung in der Welt: Die Qualitätsmedien verstehen nicht, weshalb Demonstranten sie als „Lügenpresse“ bezeichnen. 

Wir wissen nicht, woran Fischer und Jürgens in diesem Augenblick gedacht haben. Aber mit Sicherheit hatten beide andere Gedankengänge als der Berichterstatter der Qualitätspresse.

Udo Jürgens  hat sich übrigens tatsächlich Gedanken zur Islamisierung gemacht. Am 06.09.2014 gab kurier.at ein Radiointerview in Auszügen wieder: Udo Jürgens: „Die wünschen uns die Pest“. Ein Auszug:

Wir müssen über dieses Thema nachdenken“, sagte Sänger Udo Jürgens am Samstag im Ö1-Mittagsjournal in Bezug auf die politischen Vorkommnisse in der jüngsten Zeit. Als Denkanstoß nannte Jürgens eine Begegnung mit „ultrareichen“ Arabern in einem Londoner Hotel. Diese „Leute aus Katar oder Saudi-Arabien seien die Finanziers der ISIS„. Grüßen haben ihn diese Araber jedenfalls nicht wollen; Jürgens äußerte zudem den Verdacht, dass diese Menschen „uns die Pest an den Hals“ wünschen würden.

Der bald 80-Jährige zeigte sich zudem über die große Sorglosigkeit der jüngeren Generation verwundert: „Es scheint wichtiger, dass FC Bayern im Fußball gewinnt, als der Frage nachzugehen, ob der Islam eine Gefahr für uns darstellt“, sagte er. Selbst in einer Zeit aufgewachsen, in der die Jugend „unglaublich aufbegehrt“ hat, vermisst er diese Trotzigkeit nun.

(Hervorhebung durch EdN)

Was der wirkliche Udo Jürgens gesagt hat, interessiert diese Tage nicht. In den Reaktionsstuben sollte man sich mal Gedanken machen, weshalb sie von den Demonstranten als „Lügenpresse“ bezeichnet werden.

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